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Sonntag, 25. Juni 2017

 

 

Wie begleite ich Sterbende

  1. Durch eine mitfühlende Beziehung, selbst wenn andere den Sterbenden aus Angst verlassen.
  2. Man versucht dem Sterbenden zu helfen, den Tod zu akzeptieren, Probleme werden angesprochen, wie Ängste, z.B , dass die Angehörigen nicht ohne ihn/sie auskommen.
  3. Man versucht dem Sterbenden den Sinn seines Lebens näher zu bringen, seine Aufgaben, die er /sie erfüllt hat. Noch unerledigte Dinge, wie z. B eine Versöhnung werden angesprochen, man versucht etwaige negative Gefühle, wie Selbsthass aufzulösen.
  4. Man hilft der Familie des Sterbenden, indem man sie durch die verschiedenen Stadien der Trauer begleitet. Sie darauf aufmerksam macht, wie sie mit Ihren Schuldgefühlen, Bedauern und Einsamkeit umgehen können. Und das nichts im Leben festgehalten werden kann, alles einem Rhythmus folgt und der Kampf dagegen ebenso zwecklos ist, wie dem Atem das entströmen zu verweigern.